GeschichteLaut „Innsbrucker Chronik" von Fischnaller war das Haus in der Maria-Theresien-Straße 34 ursprünglich im Besitz der Fugger. 1513 1628Um 1628 bestand das Haus wahrscheinlich noch aus zwei Häusern. 1760In der 2. Hälfte des 18. Jhd. erfolgte die Fassadierung in der heutigen Form als barockes Breithaus. Arkadengänge mit rechteckigen Kreuzgewölben und loggiaartige Balkone in allen Geschossen bilden die Hoffront. Die Maria-Thersesien-Straße wurde vor allem von Beamten aus geadelten Familien bewohnt. An der Wende zum 18. Jhd. zog sie auch den hohen Adel an und wurde damit zur Nobel- und Prachtstraße. Im frühen 19. Jhd. kamen fast sämtliche Paläste und Palais in bürgerliche Hand. Heute bildet die Maria-Theresien-Straße den Mittelpunkt des Stadt- und Geschäftslebens. Mit Ausnahme des Mitte des 19. Jhd. fassadierten Rathauses und des Hauses Maria-Theresien-Straße 34, dem heutigen Arkadenhof, mussten die Barockhäuser Neubauten weichen. 1904 erwarb schließlich Othmar Tschoner das barocke Breithaus, das bis heute im Besitz der Familie ist. Anfang des 20. Jhd. wurden die angrenzenden, südlichen und westlichen Stöcklgebäude, teilweise anstelle von Stallungen und Scheunen erbaut. 1996 wurde mit der Belebung des Hofes begonnen. Das Stöcklgebäude West, ein Industriebau aus den 30er Jahren, wurde 1996 von Architekt Hans Peter Petri umgebaut. Es bekam einen repräsentativen Stiegenaufgang und beherbergt seither eine Galerie. 1998 wurde mit der Generalsanierung des gesamten Gebäudekomplexes begonnen. Die Neugestaltung des Innenhofes wird von Architekt Hanno Schlögl mit viel Gespür und Sinn für Ästhetik vorgenommen. Heute zählt der Arkadenhof zu den schönsten Innenhöfen Innsbrucks, der Einheimische und Besucher zum „Stadt entdecken – Stadt genießen“ einlädt. |
"Solvent Scale MARTIN WALDE" Eröffnung der Ausstellung am 21.1.12/12h Martin Walde ist anwesend.
Die Ausstellung läuft
bis 17. 3. 2012
Das Dorotheum Belehnungsservice in der M-Th-Straße hat neue Öffnungszeiten:
Pfand und Auto+Pfand: Mo - Fr 9.00 bis 13.00 Uhr